ASV Maintal 1976 e.V.

 


Gewässerordnung
für die Gewässer der in der AIG Maintal zusammengeschlossenen Vereine

1. Das / die Vereinsgewässer sind die jeweils durch den Verein gepachteten Gewässer,
die im Rahmen der AIG zur gemeinsamen Befischung freigegeben sind.
2. Das Angeln am Vereinsgewässer ist nur Vereinsmitgliedern gestattet, die
einen gültigen Jahresfischereischein und die jeweilige Vereinsmitgliedskarte
sowie die Gewässerordnung mit sich führen. Zusätzlich ist der im Rahmen der
AIG – Regelung ausgestellte Ausweis vor Ort verfügbar zu halten. Wer ohne die
genannten Dokumente beim Angeln angetroffen wird, muss mit einer Gewässersperre
rechnen. Bei zweimaligem Verstoß oder bei behördlicher Anzeige droht
Vereinsausschluss.
3. Das Angeln darf mit 2 Ruten ausgeübt werden. Systeme sind nicht gestattet.
Das Fischen mit Nachtschnüren, Reusen, etc. ist nicht erlaubt, desgleichen die
Verwendung von Blut- und Oberflächenködern (Ausnahme: Trockenfliege). Feste
Bestandteile der Ausrüstung sind: lückenlose Erlaubnispapiere (siehe Ziffer 2),
Unterfangkescher (Stoff oder Kunststoff), Hakenlöser, Messer, Metermaß und
Schreibgerät.
4. Besatz und Umsetzen von Fischen ist ausschließlich den Gewässerwarten
gestattet. Lebende Köderfische zum Fischfang sind verboten (§ 8 LFO). Das
Anfüttern ist nur in geringen Mengen gestattet (max. 1Liter). Es darf auch nur
max. ein Liter Futter am Wasser mitgeführt werden.
5. Tausch und Verschenken von Fischen am See, sowie der Verkauf der in den
Vereinsgewässern gefangenen Fische ist nicht erlaubt und hat Gewässersperre
oder sogar Vereinsausschluss zur Folge.
6. Die Angelplätze sind sauber zu halten. Offene Feuerstellen sind untersagt.
Zigarettenreste und sonstiger (auch nicht eigener) Unrat sind mitzunehmen.
Holzgabeln dürfen nicht am Gewässer geschnitten werden und sind am Ende
des Angelns zu entfernen. Personenansammlungen am Angelplatz sind zu
vermeiden, da diese störend und lästig für die Ausübung der Fischerei sind.
Niemand ist berechtigt, Uferbewuchs usw. zu entfernen. Den Anweisungen der
Gewässeraufsichtspersonen ist Folge zu leisten. Bei Nichtbeachtung der Ziffer 6
drohen längere Gewässersperren.
7. Gefangene Fische sind mit dem Unterfangkescher zu landen, soweit sie aus
dem Gewässer genommen werden. Die Hände sind beim Anfassen der Fische
zu befeuchten. Beim Abhaken ist vorsichtig zu verfahren, um Verletzungen und
Quälerei zu vermeiden. Verletzte untermaßige Fische dürfen nicht zurückgesetzt
werden und gelten als maßig gefangene Fische. Mindestmaße und Schonzeiten
sowie Fangverbote richten sich nach dem Hessischen Fischereigesetz in der
jeweils gültigen Fassung. Bei der Verwendung von Setzkeschern sind die gesetzlichen
Rahmenbedingungen zu beachten. Untermaßige sowie der Schonzeit
oder dem Fangverbot unterliegende Fische sind sofort zurück zu setzen. Das
Ausnehmen von Fischen am Gewässer ist verboten.
8. Vom Vorstand verfügte Gewässersperren sind in den Erlaubnispapieren ausgewiesen
bzw. werden durch Boje bzw. durch Aushang an den für das jeweilige
Gewässer vorgesehenen Stellen angezeigt.
9. Bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres dürfen Jugendfischereischeininhaber
die Fischerei nur in Begleitung eines volljährigen Fischereischeininhabers
ausüben.
10. Fangbeschränkungen: 3 Edelfische, gleich welcher Art, je Angeltag, Einschränkungen
hiervon sind in der Erlaubniskarte vermerkt bzw. werden vom
Vorstand bekannt gegeben. Die gesetzlichen Fang- und Schonzeiten sind zu
beachten. Fische dürfen nicht ausgetauscht werden. Eintragungen in die Fangliste
sind sofort vorzunehmen. Die Eintragung in die Fangliste ist zwingend. Die
Eintragungen dürfen nur mit nicht retuschierbaren Schreibgeräten vorgenommen
werden.
11. Jedes Mitglied ist verpflichtet, den Schutz der Vereinsgewässer zu wahren
und Zuwiderhandlungen gegen die Gewässerordnung sofort dem Vorstand
anzu-zeigen. Außerdem ist jedes Mitglied verpflichtet, jede ihm bekannte Besitzstörung,
Verunreinigung des Gewässers, Fischsterben und jeden Eingriff in die
dem Verein verpachteten Gewässer sofort dem Vorstand anzuzeigen.
12. Die Fischerei geschieht auf eigene Gefahr. Der Verein übernimmt keine
Haftung.
13. Änderungen oder Abweichungen von dieser Gewässerordnung werden vom
Vorstand beschlossen und den Mitgliedern rechtzeitig bekannt gegeben.
14. Das Baden bzw. Schwimmen in den Gewässern ist verboten. Auch das
Befahren der Gewässer mit Booten ist untersagt.
15. Diese Gewässerordnung setzt alle vorherigen und noch bestehenden Verordnungen
außer Kraft.
16. Wer die Bestimmungen nicht beachtet, handelt ordnungswidrig und kann mit
Bußgeld bestraft werden (§ 10 HFG). Im Übrigen gelten die jeweiligen gesetzlichen
Bestimmungen bei Ausübung der Fischerei.
17. Im Übrigen gelten die in der AIG-Erlaubniskarte für die jeweiligen Vereinsgewässer
definierten Gewässersperren bzw. vereinsspezifischen Besonderheiten.
Stand: März 2015